> Zurück

Rudertour Sarnersee/Brienzersee 2019

Lehmann Rolf 28.05.2019

Ein wenig Regen ab und zu und so gut wie kein Wind war angesagt in den verschiedensten Wetterdiensten. Am Samstag stimmte das nicht wirklich. Mit dem Zug reiste die Gruppe nach Sarnen, wurde dort zuerst von drei Damen vom Ruder Club Sarnen mit Kaffee und Gipfeli verköstigt und danach wurden vier ausgeliehene Boote gewassert. Bei flachem See ruderten wir los, geplant waren eineinhalb Runden, die Boote bei einem Steg auswassern, im Restaurant Zollhaus mittagessen und danach den Rest nach Sarnen zurückrudern. Diesem Plan hat nach knapp einer Runde eine Regenfront aus dem Entlebuch mit Starkwind einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Gemeinsam wurde entschieden, nach der einen Runde abzubrechen, die Boote zu reinigen und dann mit Autos zum Zollhaus zu fahren. Dort wurden feine Felchenfilet oder wahlweise vegetarisch gegessen. Etwas früher als geplant wurde der Zug über den Brünig nach Interlaken bestiegen. Ein Koffer blieb auf dem Perron zurück, den unser Präsident mit seinem GA dankenswerterweise dann geholt hat (nur in der Schweiz: Der Koffer stand nach einer Stunde noch an der exakt gleichen Stelle). Im Hotel Hardermannli eingecheckt folgte ein Fussmarsch der Aare entlang zur abgelegenen Harderbahn. Diese fuhr mit einer Steigung von mehr als 60% zum Harder Kulm hoch.

Nach einem Prosecco-Apéro mit toller Aussicht wo zwischendurch die Berner Alpen zu sehen waren ging es in einen Saal, wo bei Ländlerbegleitung live wiederum fein gegessen wurde. Die letzte Bahn nach unten haben alle erwischt.

Am Sonntagmorgen wurden wieder vorsichtige Blicke aufs Wetter geworfen, wiederum gute Prognosen. Dieses Mal sollten sie sich bestätigen. Im kleinen Clubhaus vom Seeclub Interlaken konnten wir wiederum vier Boote ausleihen und auf dem Brienzersee eine volle Runde rudern. Nach 3/4 der Strecke alle Boote am Steg vom Rest. Du Lac in Isetswil vertäut und Fisch, Kalb oder Gemüse gegessen. So gestärkt nochmals eine Stunde gerudert. Ein weiterer Fussmarsch führte wieder der Aare entlang zum Bahnhof, wo eine Stunde früher als geplant der Zug bestiegen werden konnte. Beim Umsteigen in Bern landete jemand aus der Gruppe im falschen Zug, ist aber auch noch sicher zuhause angekommen.