, Stork Andreas

President's Cup Regatta Luzern

SCW mit vier Sportlern an der ersten Regatta der Saison

Mit vier Sportlern trat der Seeclub Wädenswil am vergangenen Wochenende an der Ruderregatta in Luzern an.

Es herrschte eine ungewohnte Stimmung auf dem Regattaplatz. Das Regattagelände am Rotsee war bis auf zwei Durchgänge eingezäunt. Alle Teilnehmer trugen zur Erkennung am Einlass ein farbiges Armband. Auch das obligatorische Tragen von Schutzmasken aller Teilnehmer war ein weniger alltäglicher Anblick. Beim Einsteigen ins Boot durften die Masken für den Wettkampf abgelegt werden. Die Athleten liessen sich durch diese aussergewöhnlichen Bedingungen jedoch nicht abhalten. Sehr viel unangenehmer waren die kalten Temperaturen und der über beide Tage anhaltende Dauerregen. Teilweise brachten am Sonntag starke Windboen den Sportlern eine zusätzliche Erschwerniss.

Die beiden Jüngsten Athleten, Cate Zettel und Wenting Zhao, starteten an beiden Tagen zu erst. Im Bereich U15 zum ersten mal auf einer Regatta und als jüngerer der beiden Jahrgänge mussten sie an beiden Tagen die Konkurrenz im Skiff und im Doppelzweier ziehen lassen. Die bereits jetzt schon ordentliche Rudertechnik lässt auf gute Ergebnisse in der nächsten Saison hoffen.

Bei den U19 konnte sich Nick Bollier recht gut positionieren. Im Skiff konnte er sich am Samstag für die erste Serie qualifizieren, welche er durch einen starken Schlusspurt auf Rang drei abschliessen konnte. Im Doppelzweier mit Jannis Jucker vom Seeclub Stäfa stand ebenfalls ein Start in der ersten Serie, nach einem dritten Platz am Samstag, an. Aufgrund der widrigen Bedingunge meldete das Boot jedoch ab.

Sebastian Müller muss sich seit dieser Saison zum ersten mal in der Elite-Klasse beweisen. Für ihn verlief der Saisonstart alles andere als Planmässig. Nach mehreren Monaten mit Pfeifferischem Drüsenfieber und dem Antritt seines Militärdienstes startete er mit sehr grossem Trainingsrückstand um seinen momentanen Leistungsstand zur Konkurrenz zu testen. Um zur Spitze aufzuschliessen gibt es in den nächsten Jahren noch sehr viel zu tun. Der Anschluss ans Hauptfeld rückt jedoch immer näher.